|
Erstes Treffen des SILLY-Fanclubs
am 09.04.2011 in Berlin
Es war ein wunderschöner
Frühlingstag. Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel. Wir konnten
es kaum glauben, dass wir uns auf den Weg zum ersten großen
SILLY-Fanclubtreffen machten, als sich unser Auto kurz nach
11 Uhr in
Bewegung setzte.
Im Auto Geschnatter, als wären
tausend Leute an Bord. Dabei waren wir beide alleine. Irgendwie mussten
wir unserer Aufregung Luft machen. Noch einmal haben wir alles gecheckt.
Haben wir auch nichts vergessen? Tausend Fragen rasten durch unsere
Köpfe. Wird der Abend gut verlaufen und es eine mega Party werden? Vor
allem aber beschäftigte uns die Frage, ob Uwe und Ritchie, wie
versprochen zum Fanclubtreffen kommen werden.
Die Fahrt kam uns so lang
vor, wie
nie. Doch Punkt 15.00 Uhr parkten wir das Auto in der Tiefgarage
unseres Hotels. Nur noch 2 Stunden, dann mussten wir los. Also raus aus
den Klamotten und schnell umgezogen, noch ein wenig Make-up aufgetragen
und noch einmal den Abend abgesprochen. Das Display unseres Telefons
leuchtete unaufhörlich. Einige der Fanclubmitglieder schrieben uns
aufgeregte SMS „Noch 'nen Kaffee unter den Linden?“, „Ich weiß nicht,
was ich anziehen soll.“, „Ich habe 5000 Oberteile eingepackt.“, „Habt
ihr euer FC-Shirt an?“ Jetzt rannte die Zeit und erst das Klingeln des
Zimmertelefons riss uns wieder in das Hier und Jetzt. „Ihr Taxi“
sagte die Dame von der Rezeption mit freundlicher Stimme. Nun konnte
es losgehen…

Auf der Fahrt zum Salz-Club
ließen wir noch ein wenig Berlin mit seinen Sehenswürdigkeiten auf uns
wirken und schwiegen. Jeder stimmte sich auf seine Weise auf den Abend
ein. Kurz vor 18.00 Uhr lieferte uns der Fahrer am Salzufer 20 ab. Nur
noch 2 Stunden, dann war planmäßiger Start unseres mega Events. Die
letzten Vorbereitungen wurden getroffen und mit dem Inhaber der Location,
dem DJ und dem Einlassdienst die letzten Absprachen geführt. Dann kamen
auch schon die ersten Gäste…
Britta und Thoralf hatten den
Fabrikverkauf von Bahlsen gestürmt und standen mit großen Tüten Chips,
Süßigkeiten
und sonstigen Knabbereien in der Tür. Schnell wurde alles in Schälchen gefüllt und
auf den Tischen verteilt und dann waren wir auch schon mittendrin im
Geschehen.
Der Salz-Club füllte sich nach und nach mit den
Fanclubmitgliedern aus Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin,
Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen,
Hessen und Rheinland Pfalz.
Da wurde umarmt, geküsst,
geknuddelt, sich freundschaftlich die Hand gereicht. Es gab keinerlei
Berührungsängste. Es war, als würden wir uns alle schon ewig kennen und
hätten schon tausend Partys miteinander gefeiert. Jeder suchte sich
einen Platz und dort wo das Mobiliar störte, wurde kurzerhand
umgeräumt. Da wurden Sofas transportiert und Tische gerückt. Jeder
sollte sich wohlfühlen.
Kurz nach 20.00 Uhr wurde die Party durch DJ
Freddie Woodhouse aus England eröffnet, der im Anschluss das Mikro an
Antje, unsere „Fanclub-Chefin“, übergab. Auch sie hieß noch einmal alle
herzlich willkommen und stimmte mit einer kurzen Begrüßung auf den Abend
ein. Jetzt wurde auch das große Geheimnis gelüftet, ob denn nun die Band
anwesend sein wird. Anna, Jäcki, Ronny, Daniel und Herr Petereit waren
leider aus familiären oder anderen Gründen verhindert. Aber Uwe und
Ritchie hatten ihr Kommen zugesagt. Nun war der Startschuss gefallen und
einer guten Party stand nichts mehr im Weg.
Es fanden sich kleine Grüppchen,
die miteinander schwatzten und Bilder anschauten. Da wurden die Plätze
getauscht oder man saß einfach bei jemandem auf dem Schoß, auf einer
Sofalehne oder dem Tisch. Der Raum war
voller Erinnerungen und Lachen. Erinnerungen an gemeinsam erlebte
Konzerte, an besonders lustige Momente und man hörte oft „Weißt du
noch...?“ Der DJ spielte einige SILLY-Songs, die jedoch im „Bad der
Menge“ ein wenig untergingen. Es gab zu viel zu erzählen, als dass jetzt
jemand hätte tanzen wollen.
Wir beide waren noch immer total
aufgeregt und starrten immer wieder auf die Uhr. Es war schon kurz nach
21.00 Uhr und Uwe und Ritchie waren noch nicht da. Ob sie noch kommen??? Wir konnten
den Gesprächen gar nicht richtig folgen und schauten immer wieder in
Richtung Eingang. Immer noch klopften unsere Herzen und obwohl eine
super Stimmung herrschte und alle miteinander redeten und ein reges
Treiben an der Bar herrschte, waren wir noch immer angespannt. Thoralf
nutzte diese Gelegenheit und eröffnete mit Romy den Tanz, um sie ein
wenig abzulenken. Die beiden twisteten und rockten und nach und nach
füllte sich die Tanzfläche. Was für ein Abend! Was für eine Party!
Dem
Ganzen wurde jedoch ein jähes Ende gesetzt, als kurz vor 22.00 Uhr die
Tür aufging und der erste blonde Kopf der SILLY-Jungs hereinschaute. Es
war Uwe! Zeit zum Luftholen blieb ihm nicht. Sofort stürmten seine
Anhänger zu ihm und begrüßten ihn. Als nach kurzer Zeit auch Ritchie den
Raum betrat, gab es kein Halten mehr. Es war wie bei einem Fotoshooting
und die beiden haben bereitwillig auf jedem Foto gelächelt, die Fans in
den Arm genommen, Autogramme geschrieben und Rede und Antwort gestanden.
Erst jetzt fiel die Anspannung von uns ab und nun konnten auch wir den
Abend bewusst genießen.
Es war eine Freude, aus einiger Entfernung zu
beobachten, wie unbefangen mit den beiden Blondschöpfen gesprochen
wurde. Es war so, als wären die netten Jungs von nebenan mal eben
vorbei gekommen. Auch die Bardame meinte, dass sie solche Musiker noch
nie gesehen hätte und war platt über deren unbeschwerte Art mit Fans
umzugehen. Tja, SILLY eben. Nach 90 Minuten „SILLY live“ mussten die
beiden die Party leider wieder verlassen. Sie wären gern länger
geblieben, aber der Terminkalender ist leider zu voll. Noch einmal
zuckten die Blitzlichter, bevor sich zuerst Uwe und kurz darauf auch Ritchie mit einem Lachen auf den Lippen und einem Winken in die Menge
verabschiedeten.
Nachdem wieder jeder im Hier
und Jetzt angekommen war und die Eindrücke des Besuches
von Uwe und Ritchie verarbeitet hatte, konnte weitergefeiert werden und jetzt entfalteten
auch die SILLY-Songs ihre Wirkung. Spätestens bei „Mont Klamott“ oder
„Ich sag nicht ja“ wurde lauthals mitgesungen und Textsicherheit
bewiesen und plötzlich färbte sich im Salz-Club „ALLES ROT“. Nun war
auch der Letzte aufgetaut und bewegte seine Hüften zu neuen und alten
Charthits. Es war eine bunte Mischung aus 80ern, 90ern und Titeln von
heute. Aber eben auch die SILLY-Klassiker erwiesen sich als tanzbar.
Die SILLY-Fanclub-Familie hatte sich
zusammengefunden und egal wo man hinsah, man schaute nur in glückliche
und lachende Gesichter. Nach 7 Stunden Party non-stop verabschiedete
sich Freddie Woodhouse von der Meute und nach einem letzten ruhigeren
Titel wurde es plötzlich still im Salz-Club. Jeder wusste, dass alles
irgendwann ein Ende hat und so auch dieses erste gemeinsame Fanclubtreffen.
Der Abschied war nicht weniger herzlich und mancher hatte eine kleine
Träne im Knopfloch. Noch einmal eine letzte Umarmung, ein Dankeschön,
eine liebe Geste… Wir sehen uns wieder! Versprochen!
Kurz vor 4.00 Uhr morgens
stoppte das Taxi vor unserem Hotel. Überglücklich und hundemüde fielen
wir in die Kissen. Für uns stand in diesem Moment fest: Im kommenden
Jahr wird es weitergehen und ein zweites Fanclubtreffen geben.
Vielleicht bist ja auch DU dann dabei…


Ihr wollt noch mehr Fotos sehen?
Wir
suchen noch ein paar zusammen und stellen sie in Kürze online.
Ganz viele tolle Fotos dieses
unvergesslichen Abends findet ihr auch bei facebook!
DANKE
an alle Fanclubmitglieder, die diesen
Abend gemeinsam mit uns gefeiert haben und ihn auf so vielen unzähligen
Fotos festgehalten haben, DJ Freddie Woodhouse, das gesamte Personal vom
Salz-Club in Berlin und nicht zuletzt natürlich an Uwe & Ritchie, die
dem Abend sprichwörtlich "die Krone" aufgesetzt haben. Das
erste große Fanclubtreffen wird
uns immer in Erinnerung bleiben...
|