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SILLY im Kaiser-Wilhelm-Park
in Göttingen am 20.08.2010
Nach etwa einstündiger Fahrt kamen mein Mann
Manfred (der sich bereit erklärte, Fahrer zu sein), ich und unser befreundetes
Pärchen kurz nach 20 Uhr am Eingang Bismarckstraße an. Dort warteten wir
mit anderen Fans auf einen der Shuttle-Busse, denn zu Fuß hätten wir für den Weg
bis zur Waldbühne hinauf bestimmt 20 Minuten gebraucht.
Es war gegen 20.30 Uhr, als wir auf dem
idyllisch gelegenen Gelände ankamen. Mitten im Kaiser-Wilhelm-Park, umrandet von
vielen Bäumen waren Catering-Zelte, SILLY-Merch etc. aufgebaut und man sah
hinunter auf die Waldbühne. Weitläufig angelegte Terrassen ermöglichten den
Blick zur Bühne aus den unterschiedlichsten Höhen. Das Wetter spielte bestens
mit – es war eine laue Sommernacht. Die Gewinnerband „Black & Schwarz“ aus dem
Vorentscheid „Local Heroes Göttingen“ spielte gerade die letzten Takte.
Wir erblickten Lars (Kawa) und René vom
Fanclub in der Mitte der ersten Reihe und gesellten uns dazu. Es blieb auch bei
der kleinen Abordnung von nur 4 FC'lern.
Ein Schweizer im Trachtenanzug führte durchs
Programm und pünktlich um 21.15 Uhr begann das Intro unserer Idole. Der große
„Alles Rot“-Vorhang war diesmal im Hintergrund aufgehängt. Inzwischen wurde es
immer enger vor der Bühne. Anna begrüßte nach den ersten beiden Songs das
Göttinger Publikum, welches sie seit 2007 von der Elektroakustiktour kannte. SILLY löste das damalige Versprechen ein, wieder nach Göttingen zu kommen.
Die Setlist unterschied sich von der in Dresden
und Wolfhagen dadurch, dass „Findelkinder“ und „S.O.S“ nicht gespielt wurden.
Alle SILLYs machten einen entspannten, zufriedenen Eindruck und gaben mal wieder
ein grandioses Konzert zum Besten.
Bei den rockigen Stücken kam der Sound
basslastig rüber, was auch bestimmt daran lag, dass man von der ersten Reihe
mehr vom Bühnensound hörte, aber später war es ganz okay. Mein Mann und unsere
Freunde standen beim Mischpult und fanden den Sound gut.
Die Stimmung der ca. 2.000 (?) Fans war gut.
Viele waren textsicher und überall sah man in erwartungsvolle, zufrieden
leuchtende, glückliche Augen. Anna animierte die Masse: „Bewegt euch!“
Trotzdem waren bei „Alles Rot“ im Vergleich zu Wolfhagen nicht so viele Hände
oben... Einmal wirbelte sie wieder so herum und ließ ihren roten Mikroständer
mal wieder „tanzen“, dass er direkt vor mir in der Absperrung landete. Es wäre
zu überlegen, vorne Helmpflicht einzuführen...
Nach den üblichen 2 Zugaben erklärte Ritchie noch, dass die Tour und alles nur Anna zu verdanken wäre, ohne die sich
die Band nicht in der Form wieder zusammen gefunden hätte.
Eine Frau hatte ihnen vorher einen Strauß
Sonnenblumen geschenkt, der während des Konzerts in einer Vase vor dem
Schlagzeug stand. Uwe verteilte die einzelnen Blumen zum Schluss in den vorderen
Reihen und dann war es nach 100 Minuten schon wieder vorbei.
Im Anschluss spielte noch „Fab4Soul“, doch wir
zogen es vor, zeitig den Shuttle zu nehmen. Der Bus hielt nur nicht dort, wo wir
eingestiegen sind, deshalb drehten wir noch eine Ehrenrunde durch Göttingens
nächtliche City, bevor wir gegen Mitternacht wieder am Auto waren und die
Rückfahrt antraten.
Lydia Köhler
Fotos: René Homuth
zu den
Fotos (Diashow)
Ein großes Dankeschön an unser Fanclubmitglied Lydi
für ihren ganz persönlichen Bericht.
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