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Fast 1.000 Kilometer durch die Republik
- für SILLY ist uns kein Weg zu
weit!
NDR-Sommertour - SILLY-Fanclub im Fernsehen!
SILLY
in Anklam am 17.07.2010
Wir wollen mit diesem Konzertbericht
nicht nur das Geschehen auf der Bühne kommentieren, sondern Euch einen
kleinen Einblick geben, was in Anklam außer dem SILLY-Konzert noch
geschah…
Dieses Mal war es nicht die Band, die
uns nach Anklam lockte. Eigentlich war ein Konzertbesuch in Anklam gar
nicht geplant. Zu weit, das Wochenende sollte der Familie gehören. Es
war der NDR, der uns die Entscheidung abnahm, nach Anklam zu fahren, um
SILLY im Rahmen der NDR-Sommertour zu erleben. Der NDR hatte Interesse
an der Gründungsgeschichte des SILLY-Fanclubs und lud uns beide spontan nach Anklam ein, wo ein kleines Interview mit uns gedreht werden sollte.
Natürlich kann man sich so eine Chance als Fanclub nicht entgehen
lassen. Eine bessere Werbung kann man sich nicht vorstellen. Zumal der
NDR ein "seriöser" Sender ist.
Und so kam es dann, dass wir uns am
17.07.2010 auf den knapp 500 Kilometer langen Weg nach Anklam machten.
Nach sechs Stunden Fahrt und mehreren Staus hatten wir gegen 15.00 Uhr
endlich unser Hotel erreicht. Zum Ausruhen blieb nicht viel Zeit.
Duschen, essen, los. Um 18.00 Uhr öffneten sich die Tore zum Festgelände
am Hafen und die ersten SILLY-Fans hatten sich auch schon eingefunden, als
wir kurz vor 18.00 Uhr eintrafen. Einige strömten mit Beginn des
Einlasses sofort in Richtung Reihe eins vor der Bühne, andere erkundeten
das Festgelände und stillten ihren Hunger und Durst.
Bei uns stieg indes
die Aufregung. Wir hatten noch nie ein derartiges Interview vor
laufender Kamera gegeben. Erste „Kameraerfahrungen“ hatten wir im Mai
2009 beim SOKO-Dreh in Leipzig gesammelt, aber da zählte ja nur
Anwesenheit. Da mussten wir ja nichts sagen. Antje wurde schon mal von
einem Radiosender interviewt, aber mehr war da noch nicht. Bauchkribbeln
machte sich breit. Kurz nach 19.00 Uhr kam dann die SMS, dass wir uns
links neben der Bühne einfinden sollten. Na dann mal los!
Robert vom NDR
machte uns mit dem Kamera- und dem Tonmann bekannt. Kurzer Small
Talk und schon ging es los. Zuerst musste ein geeigneter Platz zum
Filmen gefunden werden. Dazu bot sich die gegenüber der Bühne gelegene
Brücke sehr gut an. Also rauf auf die Brücke! Aber die war voller
Menschen, die sich drängten, um das Geschehen auf der Bühne zu
beobachten. „Würden sie uns bitte für 2-3 Meter Platz machen? Wir haben
hier Filmaufnahmen.“ sagte der nette junge Mann vom NDR zu den
Passanten, die am Brückengeländer lehnten. Auweija! Jetzt wurde es ernst
und in unseren Hälsen steckte ein fetter Kloß. Was, wenn wir keine
Antworten auf die Fragen wussten? Tausend Dinge schossen uns durch den
Kopf. Bloß authentisch bleiben und so natürlich wie möglich wirken. Na
denn…
Zuerst musste natürlich noch aus Antje ein richtiger SILLY-Fan
werden. Sie zog sich also das Clubshirt an und Romy heftete ihr die
Buttons an die Brust. All diese Dinge wurden gefilmt. Dann sollten wir
beide einfach so tun, als würden wir uns unterhalten und ein wenig
gelassen am Brückengeländer abhängen. Okay, das war nicht sehr schwer
und das haben wir auch ganz gut hinbekommen. Nun wurde es aber ernst. Wir bekamen
ein Mikro in die Hand und schwupps waren wir mitten im Interview. Wir
wissen nicht, wie lange wir gedreht haben. Es waren so viele Fragen: Wie
wir auf die Idee gekommen sind, einen Fanclub zu gründen. Warum wir eine
solch weite Strecke fahren. Wie viele Mitglieder wir haben. Wo unsere Mitglieder überall zu Hause sind.
Was einen SILLY-Fan ausmacht. Wie wir
das alles mit Beruf und Familie meistern und und und. Komischerweise
haben wir irgendwann vergessen, dass da eine Kamera war. Nur die Leute,
die immer stehen blieben und neugierig zuhörten und wissen wollten, was
hier los war, erinnerten uns daran, dass es keine normale Unterhaltung
war, die wir da führten. Okay! Kamera aus und es war geschafft. Großes
Lob von Redakteur und Kameramann. Wow, was für ein Gefühl!!!
Nun konnten wir wieder zurück zur
Bühne. Der Weg dorthin wurde ebenfalls vom Kameramann begleitet. Kamera
vor uns, neben uns, hinter uns. Man, war uns das peinlich. Wie die Leute
auseinander liefen, stehen blieben und schauten. Für uns eine völlig
ungewohnte Situation.
An der Bühne angekommen, waren es nur
noch wenige Minuten, bis endlich 22.00 Uhr die SILLYs die Bühne
betraten. Jetzt mussten wir aber erst einmal den anwesenden Mitgliedern
Rede und Antwort stehen. Unterbrochen wurden wir von den Worten des
Moderators, der nun unsere Helden ankündigte. Dann erklangen die ersten
Töne des Intros. Endlich Anna, Jäcki, Ritchie und Uwe auf der Bühne.
Applaus, Pfeifen, laute Rufe usw. hallten über den Platz. Die Band entführte uns, wie
gewohnt in ein „Alles Rot“-es Land und erinnerte mit Klassikern wie
„Mont Klamott“ an ihre Wurzeln. Ein faszinierender Tag ging seinem Ende
entgegen, als die SILLYs nach der „Alles Rot Reprise“ die Bühne verließen.
Doch auch die Anklamer wollten die Band nicht einfach so gehen lassen
und forderten mit wildem Klatschen, Pfiffen und „Bravo-Rufen“ eine Zugabe
und so kamen dann alle noch einmal für ein „Bataillon d'amour“ zurück,
bevor sich die Band dann endgültig mit „Leg mich fest“ von ihren Fans
verabschiedete.
Für uns war es ein unvergesslicher
Tag. Nach dem Konzert hatten wir für einen kurzen Augenblick die
Möglichkeit, der Band „Hallo“ zu sagen. Sie hatten bis dato überhaupt
keine Ahnung, weshalb wir nach Anklam gefahren sind. Im Hotel wieder
angekommen, haben wir noch eine Flasche Sekt geköpft und auf diesen
unvergesslichen Tag, den
Fanclub und Euch alle angestoßen, bevor wir in unser Bett gefallen sind
und Anklam „Gute Nacht“ sagten.
Fazit von diesem Wochenende: Die knapp
1.000 Kilometer haben sich mehr als nur gelohnt. Wir sind mit vielen
neuen Eindrücken und Erfahrungen wieder nach Hause gefahren.
Eure wilden Mathilden
Antje & Romy
Fotos: Ralph, Ecki & Dirk
zu
den Fotos (Diashow)
zum Fernsehbeitrag des NDR
Sollte der vorstehende Link nicht
funktionieren:
Das Video findet ihr auch an der Pinnwand der SILLYs bei Facebook.
klick hier!
Ein großes Dankeschön an
unsere Fanclubmitglieder Ralph, Ecki & Dirk
für die vielen
tollen Fotos
- da fiel die Auswahl echt schwer
und natürlich auch an Lars für das bei facebook gepostete Video des NDR-Beitrags.
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